Wir lebten auf einem riesigen Schiff. Es gab unzählige Räume, unter anderen einen großen Tanzsaal, welchen ein marmorner Fußboden zierte. Zu jeder Zeit spielte hier ein Musikant auf einem ungewöhnlichen Instrument. Im gleichen Raum gab es eine Ausstellung mit verschiedenen Skulpturen. Eines Nachts tanzten wir heimlich zur Musik des Musikanten auf und ab; das Geräusch unserer Schuhsolen schallte durch den Raum und das Schiff schaukelte zart im Wasser. Aus Versehen stieß ich gegen eine der Skulpturen, die daraufhin etwas verrutschte und sodann einen Alarm auslöste. Einer der Wachmänner eilte herbei. Du aber hast Aufsehen erregende Gebärden gemacht, um vom eigentlichen Geschehen abzulenken. Immerzu war ein dritter Mann neben uns, an den ich mich kaum erinnere. 

Ich war in Rom und wusste, dass es meine Stadt ist. Als ich aus einem tiefen Schlaf erwachte, war es zwei Uhr in der Nacht. Neben mir stand ein Mann mit Kind an der Hand, um uns herum tummelten sich vereinzelt kleine Gruppen junger Menschen. Ich hörte sehr leise, zaghafte Gespräche über eine Filmvorstellung, die in wenigen Augenblicken beginnen sollte. Auf einmal – der Junge hinter seinem Vater – verschwanden sie.

Das Licht war einmalig und fremd auf diesem Hügel und von fern: Stimmen aus dem Fernsehapparat.




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